Anlässlich einer Reichsversammlung Karls des Grossen
wird der fränkische Königshof als ‚Villa Franconovurd'
794 erstmals urkundlich erwähnt. Nach der Teilung des
Karolingerreiches 843 wurde es zur Hauptresidenz des
ostfränkischen Teilreiches. 852 fand die Weihe der Kapelle
der karolingischen Pfalz, der spätere Dom, statt.
Im Herbst 1240 findet in Frankfurt die erste Messe
unter dem Schutz Friedrichs II. Im Laufe des folgenden
Jahrhunderts entwickelt sich die Stadt zu einem wichtigen
Warenumschlagsplatz zwischen Norddeutschland, den flandrischen
und friesischen Städten sowie Italien.
Im Jahr 1356 erklärt Kaiser Karl IV. die Königswahl
in Frankfurt gesetzlich zumGewohnheitsrecht durch die
‚Goldene Bulle'
1426 bis 1428 wurde der Eschenheimer Turm von Madern
Gerthener errichtet.
1749 Geburt von Johann Wolfgang von Goethe.
1848 : Als Tagungsort der Nationalversammlung von 1848/1849
war es Mittelpunkt der deutschen Einheitsbewegung. -Im
Jahre 1848 hatte das erste Parlament in der Frankfurter
Paulskirsche getagt-.
1871 beendet der ‚Friede von Frankfurt' den Deutsch-Französischen
Krieg.
Die stürmische Entwicklung der folgenden Jahrzehnte
fand in den gründerzeitlichen Prachtbauten des Hauptbahnhofs,
der Kaiserstrasse, der Oper, der Börse und der neuen
Stadtviertel, die rings um die Innenstadt liegen, ihren
Niederschlag.
Am 22. März 1944 wird bei einem Bombenangriff der Royal
Air Force die Altstadt nahezu dem Erdboden gleichgemacht.
In der Zeit zwischen 1950 und 1960 beginnen die Frankfurter
in aller Hast, ihre Stadt wieder aufzubauen. Leider
wurde Frankfurt nie wieder zu einem harmonischen Bauwerk
gestaltet, sondern ist ein hässlicher Zwitter, ein wiederaufgebauter
Befehl aus Sandstein und Stahl geblieben.
1963-1968 Aufbau der U-Bahn
In den achtziger Jahre entstand die Glitzerwelt der
Hochhäuser :
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1980 das Messehochhaus
( 117 m) von Oswald Mathias Ungers -auch Toaster genannt
das Aluminiumhaus der BfG-Bank (149 m) von Richard
Heil die Zwillingstürme der Deutschen Bank (166 m)
von der Architektengruppe ABB das Japancenter von
Christoph Mäcklers
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1989 der Messeturm (256,5
m) von Helmut Jahns -auch Sparger genannt
-
1996 das Commerzbank
(298, 74 m mit Antennne) von Norman Foster
-
1999 der Europaeum Turm
Alle Frankfurter Hochhäuser sind im internationalen
Vergleich schlank und ihre Fundamente sind riesige Betonplatten
(bis 4 m dicke Betonplatten) wegen des weichen Frankfurter
Tonbodens, damit sie nicht absacken.